Einfluss des Lichts auf den Körper
Licht ist so viel mehr als Helligkeit. Es wirkt – unbewusst, aber effektiv.
In meiner Masterarbeit habe ich mich intensiv mit der Frage beschäftigt, wie Beleuchtung und Tageslicht die Gesundheit von Raumnutzern beeinflussen. Also nicht nur, ob ein Raum hell genug ist, sondern was Licht mit unserem Körper, unserem Nervensystem und unserem inneren Rhythmus macht.
Vielleicht kennst Du das Gefühl:
Ein Raum ist eigentlich schön – und trotzdem wirst Du schneller müde. Oder unruhig. Oder kannst Dich schlecht konzentrieren. Sehr oft liegt das nicht an Dir. Sondern am Licht.
Ich habe untersucht, wie Licht auf den menschlichen Organismus wirkt – auf den Schlaf-Wach-Rhythmus, die Hormonproduktion, die Konzentrationsfähigkeit und das allgemeine Wohlbefinden. Die Grafik, die Du hier siehst, macht genau das sichtbar: Licht steuert Prozesse in unserem Körper, jeden Tag, oft unbewusst.
Dieses Wissen nutze ich heute ganz gezielt in meiner Arbeit als Innenarchitektin.
Denn gute Lichtplanung kann entschleunigen, Sicherheit geben, Stress reduzieren und Räume spürbar gesünder machen – egal ob im Gesundheitswesen, in Arbeitswelten, in der Gastronomie oder in Markenräumen.
Ein durchdachtes Lichtkonzept unterstützt nicht nur die Funktion eines Raumes, sondern auch die Menschen, die sich darin aufhalten. Es schafft Orientierung. Ruhe. Fokus. Und manchmal genau den Moment des Durchatmens, den wir alle so dringend brauchen.
Du hast ein Projekt, bei dem Beleuchtung bewusst eingesetzt werden soll, um das Wohlbefinden Deiner Nutzer zu steigern?
Dann lass uns darüber sprechen. Ich begleite Dich dabei, ein Lichtkonzept zu entwickeln, das nicht nur normgerecht ist – sondern wirkt. Auf den Raum. Und auf die Menschen darin.

